Jung, gebildet und ohne Job.Die bekannte Infaulenzerin Nadine Wagenaar halt der Leistungsgesellschaft den Spiegel vor. Mit Ehrlichkeit und Witz raumt sie mit Mythen rund um Arbeitslosigkeit auf, rechnet mit burokratischen Hurden ab und nimmt Falschbehauptungen sowie weitverbreitete Vorurteile ins Visier. Muss der Lebenslauf wirklich luckenlos sein? Warum definieren wir uns so sehr uber Arbeit? Und was ist eigentlich eine gesunde Work-Life-Balance?Wagenaar zeigt, wie produktiv und befreiend der (unfreiwillige) Ausstieg aus dem Hamsterrad sein kann. Sie pladiert dafur, Leistung und Selbstwert neu zu denken, und macht Mut, gesellschaftliche Erwartungen kritisch zu hinterfragen. Ein pointierter Weckruf fur alle, die sich nicht zwischen Leistungsdruck und Sinnsehnsucht aufreiben wollen, sondern ihren eigenen Weg im Leben suchen.
Die liberale Weltordnung, wie wir sie seit Ende des Zweiten Weltkriegs kennen, lost sich auf: Multilaterale Zusammenarbeit weicht multipolaren Rivalitaten. Globale Normen erodieren. Die Neuausrichtung der Machtverhaltnisse ist in vollem Gange denn was als Nachstes kommt, wird den Rest des Jahrhunderts pragen.Aus personlicher Einsicht sowie politischer und akademischer Expertise argumentiert der finnische Prasident Alexander Stubb, dass wir einen Wendepunkt der Geschichte erleben, vergleichbar mit 1918, 1945 oder 1989. Ein neues internationales System entsteht, getrieben von drei groen Kraften: dem globalen Westen, dem globalen Osten und dem globalen Suden. Im Zentrum steht der eskalierende Wettbewerb zwischen den Vereinigten Staaten und China, die beide versuchen, bilaterale Abkommen und regionale Allianzen zu schmieden. Doch letztlich wird der globale Suden entscheiden, ob die Zukunft in Richtung Kooperation oder Fragmentierung tendiert.Gestutzt auf jahrzehntelange Erfahrung an den diplomatischen Frontlinien halt Stubb ein leidenschaftliches Pladoyer fur einen wertebasierten Realismus in der Auenpolitik und warnt: Wenn der Westen nicht lernt zuzuhoren, wird er seinen Platz in der Welt, die er einst geschaffen hat, verlieren.